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Weitermachen

  • vor 7 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Nach den Geschehnissen mit unseren geliebten und schmerzlich vermissten Hühnern und Güggeln war es schwer, an die darauffolgenden Tage zu denken. Manchmal gibt es Schicksalsschläge, die einem den Mut und den Glauben an die Zukunft rauben. Wir sind deshalb dankbar, dass wir unsere Tiere haben. Sie erinnern uns Tag für Tag daran, dass Aufgeben keine Option ist und unsere Arbeit wertvoll ist. Auch wenn unsere Herzen immer noch schwer sind, wenn wir an die Verabschiedung unserer Hühner denken, wollen wir wenigstens etwas Schönes aus dem ganzen Negativen entstehen lassen. So haben wir uns entschieden, die ehemalige Hühnervoliere für Schildkröten und Sittiche zu nutzen. Unsere Teammitglieder und wir stecken bereits mitten in der Projektplanung und sind hochmotiviert, aus der Voliere einen schönen und vor allem artgerechten Rückzugsort zu schaffen. Während wir noch über die Umsetzung nachdachten, erhielten wir eine Anfrage von einer Privatperson, die 20 Wellensittiche, zwei Nymphensittiche und 13 griechische Landschildkröten wegen Umzug abgeben muss. Das hat uns in unserem Vorhaben gestärkt und wir haben uns entschieden, diese Tiere in Not aufzunehmen. Das Projekt soll bis zum Aufwachen der Schildkröten im April umgesetzt sein. Wir hoffen, dass sich dann alle in der neuen Umgebung wohlfühlen werden.

Lange haben wir zudem überlegt, ob wir wieder Hühner bei uns aufnehmen sollen. Im Seuchenfall ist die Gesetzgebung sehr streng und ein Schutz der geliebten Tiere nicht möglich, auch nicht präventiv. Nichtsdestotrotz wollen wir wieder Hühner aufnehmen. Nur weil die Schweizer Gesetze Hühner bei diversen Krankheiten nicht schützen oder keine Behandlungsmöglichkeiten vorsehen, wollen wir genau diese Tiere nicht hängen lassen. Unser Plan ist es, einmalig einige Hühner in Not zu retten und diesen Bestand dann nicht mehr zu verändern. So können wir das Einschleppen von Krankheiten verhindern und unseren Bestand schützen. Wir hatten auch eine konstruktive Sitzung mit den Tierärzten für unsere Groß- und Kleintiere. Mögliche Krankheiten, die per Gesetz als auszurottende gelten und somit den Tod der infizierten Tiere bedeuten, wurden aufgezählt und Behandlungsmöglichkeiten besprochen. Unsere Tierärzte werden nun einen Behandlungsplan erstellen. Somit haben wir alles Erdenkliche getan.

Manchmal gibt es Herausforderungen im Leben, die nicht einfach zu meistern sind. Aber sie bieten auch die Chance, sich zu verbessern und Neues entstehen zu lassen. Das ist uns wichtig, denn was gibt einem sonst die Hoffnung, weiterzumachen?

 

 

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