top of page

Kein Stein ist zu gross

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Mio, ein fünf Monate alter Elo-Rüde, lebt seit einem Monat auf dem Tierlignadenhof. Auf Grund seiner neurologischen Erkrankung ist der junge Rüde bei uns gelandet – wir sind bereits die sechsten Besitzer! Mit seiner Krankheitsgeschichte könnte man schon fast ein Buch füllen: durch die neurologischen Schwierigkeiten sind seine Hinterbeine beim Laufen zeitweise schneller als seine Vorderbeine, zudem ist er in der Hinterhand instabil und kann kaum Treppensteigen. Auch weist er Stereotypien wie das Kreislaufen auf und leidet an einer eingeschränkten Sicht. Stereotypien bei Hunden sind abnormale, wiederholende und gleichförmige Verhaltensweisen, die oft als Reaktion auf Stress, Unterforderung oder nicht artgerechte Haltung entstehen. Sie dienen der Selbstregulation und können bis zur Erschöpfung führen. Damit wir Mio in seiner Gesundheit unterstützen können, haben wir beim Tierarzt seine Leberwerte prüfen lassen. Zudem wurde eine Ultraschalluntersuchung seines Gehirns durchgeführt, um allfällige Abnormalitäten feststellen zu können. Im gleichen Zuge wurde er kastriert, da er hormonell früh entwickelt war und entsprechendes Verhalten zeigte. Sobald die Ergebnisse des Ultraschalls vorliegen, wird entschieden, ob weitere Abklärungen mittels einer Magnetresonanztomographie (MRT) nötig sind. Saphir, ein männliches Shetland-Pony, ist Ende letzten Jahres in unsere tierische Familie gestossen, weil er einzeln gehalten wurde. Shetland-Ponies, wie alle Equiden (Ponies, Pferde, Esel, Maultier, Maulesel), sind in Herden lebende, soziale Tiere und dürfen deshalb nicht alleine gehalten werden. Weder der Mensch noch andere Tiere können den Sozialpartner ersetzen. Gemäss Schweizerischem Tierschutzgesetz müssen Equiden mindestens Sicht-, Hör- und Geruchkontakt zu einem Artgenossen gewährt werden. Da die Hufpflege bei Saphir in der Vergangenheit vernachlässigt wurde, führen wir in Zusammenarbeit mit unserem Hufschmied regelmässig Korrekturmassnahmen durch, damit er sich in Zukunft wieder schmerzfrei bewegen kann. Über Georgi, einen Continental Bulldogg-Rüde, haben wir bereits berichtet. Seit seiner Ankunft auf dem Tierlignadenhof im vergangenen Januar haben wir seine Umweltallergie gut im Griff. Auf Grund der wärmeren Temperaturen hat sich jedoch ein kleiner Hautausschlag mit juckenden Schorfen gebildet, welcher medikamentös behandelt wird. Die Tiere, welche auf dem Tierlignadenhof ein Zuhause finden, sind oftmals gesundheitlich oder verhaltensmässig vorbelastet und deshalb schwer vermittelbar. Genau solchen Tieren helfen wir und schenken ihnen auf unserem Hof eine zweite Chance. Derartige Rettungen sind sehr kosten- und zeitintensiv; für uns jedoch kein Grund aufzugeben und mit vereinten Kräften ein Leben lebenswerter zu gestalten. So haben wir uns anfangs Jahr dazu entschlossen, dem dreijährigen, an Harnsteinen erkrankten Kater Pumba zu helfen. Seinen ehemaligen Besitzern war es nicht möglich, die Behandlungskosten zu tragen, worauf er hätte eingeschläfert werden sollen. Nachdem uns die behandelnde Tierärztin kontaktiert hatte, war für uns klar, dass wir die finanziellen Aufwände tragen und den Kater bei uns aufnehmen. Heute ist Pumba wieder gesund und er hat sogar ein neues Zuhause bei einem liebevollen Ehepaar mit Haus und Garten gefunden.

Liebe Grüsse vom Tierlignadenhof-Team

 

Tierlignadenhof Kaisten, Leimgrund 4, 5082 Kaisten

Telefon: 062 874 24 70 / Besuche sind nur nach Vereinbarung möglich!


Spenden: Raiffeisenbank Regio Laufenburg 5082 Kaisten

Zugunsten Stiftung Tierlignadenhof

Konto: CH94 8080 8001 3986 9592 6

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


© 2019 Stiftung Tierlignadenhof

    5082 Kaisten

TWINT_Individueller-Betrag_DE.png
  • White Facebook Icon
  • White Instagram Icon
  • White YouTube Icon
bottom of page