Schweinische Familienmitglieder


Vor noch nicht langer Zeit haben wir darüber berichtet, dass wir für unsere Schweine Paggy und Paige einen neuen Stall gebaut haben. Auch für Paula haben wir mittlerweile eine neue Unterkunft neben der Behausung von Peggy und Paige errichtet, damit die drei Schweine Sichtkontakt zueinander haben, sich beschnuppern und so aneinander gewöhnen können. Peggy und Paige haben wir vor einem Jahr bei uns aufgenommen, um Paula Gesellschaft zu ermöglichen.

Leider scheiterte dieses Vorhaben, da Paula die beiden Neuankömmlinge partout nicht akzeptieren wollte und sie vehement ablehnte. Auch weitere Versuche, das Trio aneinander zu gewöhnen, zeigten keine Erfolge. Sobald sich die drei Schweine in einem engeren Raum aufhalten und sich nicht aus dem Weg gehen können, signalisiert Paula, dass sie Peggy und Paige nicht so nahe bei sich haben möchte. Auf dem Hofplatz oder auf der Weide, wo die Platzverhältnisse grosszügig sind und es genügend Ausweichmöglichkeiten gibt, verhalten sich die Schweine friedlicher, wobei Paula auch hier die beiden verscheucht, sobald sich diese in ihrem näheren Wirkungskreis aufhalten. Auf Grund des unfreundlichen Verhaltens Peggy und Paige gegenüber haben die beiden inzwischen Angst vor Paula und hüten sich, ihr in die Quere zu kommen. Unser Ziel, die drei Schweine durch die baulichen Massnahmen der neuen Ställe miteinander zu vergesellschaften, konnte leider nicht erreicht werden. Peggy und Paige behausen deshalb immer noch ihren eigenen Stall neben der Unterkunft von Paula, wo sie sich sehen und beriechen können. Dies scheint die optimalste Lösung für unser schweinisches Trio zu sein und zeigt auf, dass nicht alle sozial lebenden Tiere das Bedürfnis nach Kontakt zu Artgenossen aufweisen.


Trotz allen Hürden bereuen wir es keine Minute, Peggy und Paige in unsere Familie aufgenommen zu haben und sind dankbar dafür, weiterhin an ihrer Entwicklung teilhaben zu können. Auch wenn sich Paula mit den beiden Schweinen nicht anfreunden möchte, ist sie doch nicht ganz alleine.


Unser Joker, ein Wildschwein, ist mit bald vierzehn Jahren das älteste Schwein auf unserem Hof und geht seinen Alltag gemächlich an. Auf Grund seiner Arthrose in den Beinen fällt ihm das Gehen manchmal schwer. Auch haben wir das Gefühl, dass seine Klauen im Alter schneller wachsen, weshalb wir sie regelmässig kürzen müssen. Sein Highlight ist das morgendliche Frühstück mit frischen Früchten und anderen Leckereien, welches er seit seiner Kindheit jeden Morgen vor unserer Haustüre genüsslich verspeist. Wir hoffen, dass wir mit Joker noch ein paar schöne Jahre verbringen können und er gesundheitlich stabil bleibt.


Das ganze Tierlignadenhof-Team wünscht Ihnen ein schönes Osterfest!

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