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Neue Bewohner auf dem Tierlignadenhof


Zum Jahresende haben wir eine Anfrage bezüglich Meerschweinchen in Not erhalten. Über 30 Tiere jeden Alters und Geschlecht suchten ein neues zu Hause aufgrund der räumlichen Veränderung ihrer Besitzerin.

Da wir bereits Meerscheinchen halten, haben wir uns gedacht, wir könnten ein paar der in Not geratenen Vierbeiner ein neues zu Hause geben und sind mit der Besitzerin in Kontakt getreten. Wir haben uns nach einem Telefonat dazu entschieden, 10 Meerschweinchen Männchen aufzunehmen und so ist Stefanie Sutter nach ihrer Arbeit im Büro losgefahren, um die Tiere abzuholen. Unseren Stall haben wir bereits am Tag zuvor schön hergerichtet, viele Versteckmöglichkeiten geschaffen, neue Etagen dazu gebaut und geschaut, dass sich alle bestehenden Bewohner und alle zukünftigen Bewohner wohl fühlen können.

Als Stefanie am Abend mit dem Meerschweinchen nach Hause gekommen ist, hat sie uns von der Situation vor Ort erzählt und auch, dass viele weitere Tiere auf der Suche nach einem neuen zu Hause sind. Wir haben die Meerschweinchen in ihrem neun Stall auf dem Tierlignadenhof begrüsst und ihnen zugeschaut, wie sie sich genüsslich gleich über das bereitgestellte Essen hergemacht haben. Als uns Tags darauf die anderen Tiere nicht aus dem Kopf gingen, haben wir uns nochmals Gedanken gemacht, ob wir allenfalls ein paar Tiere mehr aufnehmen könnten. Die bereits 13 geretteten Meerschweinchen haben sich sichtlich wohl gefühlt und sind munter umhergelaufen und haben uns schon am Morgen früh mit lautem und freudigem Quietschen begrüsst. Deshalb haben wir uns entschieden, nochmals mit der Besitzerin in Kontakt zu treten und nochmals einige Tiere abzuholen. Sie war sehr dankbar und erfreut über diese Entwicklung und so durften insgesamt 24 Meerschweinchen und 3 Zwergkaninchen bei uns einziehen.

Neue Tiere aufzunehmen heisst nicht nur, diese zu retten. Es heisst auch die Verantwortung für die neuen Bewohner zu tragen. Uns ist bewusst, dass neue Bewohner mehr Zeit in Anspruch nehmen, beim Sauber Machen, Füttern und Versorgen. Zudem schätzen wir immer vorgängig ab, ob wir genug Platz haben und sich die bestehenden Tiere auch mit den neuen Bewohnern vertragen und wohl fühlen. Zuletzt ist es auch wichtig, abschätzen zu können, was für eine finanzielle Verantwortung man damit eingeht. Man braucht mehr Futter, mehr Einstreu und tierärztliche Versorgung. Das alles kostet Geld.

Deshalb hat es uns besonders gefreut, wie viele Leute aus dem Umfeld des Tierlignadenhofes positiv auf die neuen Bewohner reagiert haben und uns mit Sachspenden und finanzieller Hilfe unterstützt haben. Die Meerschweinchen freuen sich sehr über das gespendete Heu, das Gemüse und das Nagerfutter und wir uns natürlich mit ihnen. Herzlichen Dank!


Mit diesem letzten Zeitungsbericht für dieses Jahr, bleibt für uns nur noch; unserer treuen Leserschaft frohe Weihnachten, schöne Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr zu wünschen.

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