Rückblick der ersten Januarhälfte


Obwohl das neue Jahr mit Ereignissen und Veränderungen, die sich in unserer näheren und weiteren Umgebung vollziehen, nicht geizt, haben wir einen positiven Start erlebt und freuen uns über die wunderschöne Winterlandschaft, welche durch den immensen Schneefall gezaubert wurde. Wie alles auf dieser Welt hat auch die schönste Winterszene seine Schattenseiten. So sind dem schweren Schnee zwei unserer Bäume zum Opfer gefallen, wobei ein Baum auf das Aussengehege unserer Füchse stürzte und der andere auf den Zaun des Ziegengeheges, welches sich auf dem Weideland befindet. Der Schaden, welcher am Gehege und am Zaun entstanden ist, können wir erst beheben, wenn sich die Wetterlage beruhigt hat und wir genügend Leute mobilisiert haben, die uns beim Abtransport der beiden Bäume helfen. So heisst es, abwarten und im Vertrauen bleiben, dass sich bald eine entsprechende Lösung ergeben wird. Das Allerwichtigste ist für uns, dass unsere Tiere wohlauf sind und ihnen durch den Sturz der Bäume nichts passiert ist. Um weitere Schäden zu vermeiden und unsere Tiere zu schützen, haben wir die Dächer von verschiedenen Gehegen vom Schnee befreit, damit keine Einstürze, kleinere Schneelawinen oder Bildung von Eiszapfen erfolgen können. Wir hoffen, dass der starke Schneefall bald endet und es keine weiteren Unglücke mehr gibt, damit wir die weisse Märchenlandschaft gänzlich geniessen können. Die Herausforderungen, welche uns das Leben stellt, sind manchmal kräfteraubend, aber beinhalten immer auch die Chance für inneren und äusseren Wachstum. So ist es wohl auch einer schwarz-weissen Findelkatze ergangen, welche monatelang im Gebiet Eigenmatt in Kaisten umherstreunerte und Vertrauen in eine Anwohnerin fasste, die uns um Hilfe bat. Kurzerhand holten wir die nicht registrierte Katze ab, damit sie nicht weiterhin draussen in der eisernen Kälte leben musste. Das Büsi scheint für die Wärme, das Futter und die Streicheleinheiten dankbar zu sein. Da die Katze nicht verwildert ist, nehmen wir an, dass sie jemandem gehört oder gehört hat. Vielleicht lässt sich der oder die Besitzer/in durch diesen Bericht finden. Wir werden auch in der Schweizerischen Tiermeldezentrale einen Fundbericht verfassen. Falls sich niemand meldet, darf das Büsi selbstverständlich auf dem Tierlignadenhof bleiben. Auch werden bald drei weitere Katzen ihr neues Zuhause auf unserem Hof kennenlernen, da ihre Besitzer/innen aus verschiedenen Gründen mit der Haltung überfordert waren.


Liebe Grüsse vom Tierlignadenhof-Team

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