Frühlingsduft


Die Natur ist endgültig aus ihrem Winterschlaf erwacht – die Pflanzen wachsen unaufhaltsam und zeigen ihre Blüten und Knospen. Auch in der Tierwelt bewegt der Frühling ein buntes Aufleben, was sich in Wäldern, Feldern und in unseren Gärten beobachten lässt. Auf unserem Hof haben junge Spatzen das Licht der Welt erblickt und unsere Teiche werden von kleinen Kaulquappen bewohnt. Es ist eine Zeit des Staunens und Aufatmens, denn die kalten und dunklen Tage der Winterzeit haben unseren Organismus, aber auch unser Gemüt, beeinflusst. Mit dem Einzug des Frühlings hat sich der Alltag auf dem Tierlignadenhof verändert: unsere Katzen, welche im Winter die warme Stube geschätzt haben, geniessen nun in vollen Zügen die warmen Sonnenstrahlen im Aussengehege und unsere Pferde, Ponys und Esel sind dankbar, dass sie täglich einen Ausflug auf die Winterweide unternehmen dürfen. Sobald wir sämtliche Vorbereitungen für die Öffnung der Sommerweide getroffen haben, steht den Huftieren ein riesiges Stück Weideland zur Verfügung, auf welchem sie sich austoben und junge Gräser zu sich nehmen können. Bevor wir diesen Teil der Weide öffnen, ist es wichtig, sämtliche Zäune auf ihre Funktion zu kontrollieren, damit die Tiere am Verlassen der Parzelle gehindert werden und keine fremden Gäste wie beispielsweise Hunde auf das Weideland gelangen können. Ein Teil des Zaunes, welcher sich in Hanglage befindet, hat sich in den letzten Monaten auf Grund von Erosionen nach vorne geneigt und seine Stabilität verloren. Die Reparatur dieses Zaunabschnittes ist mit hohen Kosten verbunden, da unter anderem die Pfosten in den Boden einbetoniert werden müssen. Unser kleines Silo, welches seit Gedenken als Pflanzenteich für Seerosen genutzt wurde, hat einen Frühjahrsputz erhalten. Diese Arbeit war mehr als nötig, denn das umfunktionierte Becken war bis oben hin mit jahrealtem Schlamm gefüllt. Das Abtragen des dicken und schweren Matsches hat viel Schweiss und Mühe gekostet – doch der Aufwand hat sich mehr als gelohnt. Das Silo zeigt sich in neuem Glanz und könnte glatt mit einem Whirlpool verwechselt werden. Doch in erster Linie soll das instandgesetzte Auffangbecken als Wassertränke für unsere Pferde dienen. Da im Frühling nicht nur bunte Blüten spriessen, sondern auch viel Unkraut, führen wir regelmässig Gartenarbeiten durch, damit unsere Gehege nicht verwuchern. In diesem Zusammenhang werden uns Ende Mai, am Tag der guten Tat, Coop-Mitarbeitende dabei unterstützen, unser zwei Hektar grosses Weideland von den dort unzählig wachsenden Blacken zu befreien. Zwar sind Blacken ungefährlich, da sie Tiere nur ungern fressen. Weil sie jedoch anderen Pflanzen wie zum Beispiel Gräsern Wasser und Nährstoffe entziehen und sich rasant ausbreiten, ist es notwendig, dass das Unkraut im Frühling mit der Wurzel ausgestochen wird. In diesem Sinne denken wir an das passende Zitat, welches von Shakespear stammt: „Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig“.


Liebe Grüsse vom Tierlignadenhof-Team




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