Der Sommer lässt grüssen


Die warmen und teils heissen Temperaturen, welche uns seit dem Mai begleiten, lassen eine sommerliche Stimmung aufkommen. Auch wir haben unseren Alltag auf „Sommermodus“ umgeschaltet, damit wir und unsere Tiere mit den hohen Wärmegraden klarkommen. So weilen zum Beispiel unsere Pferde, Ponys und Esel tagsüber in ihren Stallungen, wo sie von der Sonne geschützt sind und weniger von lästigen Insekten verfolgt werden. Sobald sich am Abend die Sonne hinter dem Horizont versteckt, begeben sie sich auf die Weide und geniessen dort kühle Abend- und Nachtstunden auf einer zwei Hektar grossen Wiesenfläche. Meistens verbringen sie nicht die ganze Nacht auf der Weide und kehren zwischen drei und vier Uhr morgens zurück. Damit sie nicht stundenlang vor der Türe, die von der Weide auf den Hofplatz führt, warten müssen, steht Stefanie Sutter fast jede Nacht auf und weist die Pferde, Ponys und Esel in ihre Ställe ein. Für unser Senioren-Wildschwein, Joker, stellen hohe Temperaturen eine Belastung dar und erschweren ihm die Atmung. Damit er während seinen immer seltener werdenden Ausflügen auf den Hofplatz nicht überhitzt, begissen wir seinen Körper behutsam mit kühlem Wasser oder legen nasse Tücher über seinen Rücken. Für unsere Hunde ist der Hofbrunnen ein beliebtes Ziel, um sich aufzufrischen. Alleine oder zu zweit geniessen sie das kalte Nass und sind froh darüber, wenn sie sich nach einem kurzen Aufenthalt im Freien wieder ins Haus begeben können, wo sie sich vorzugsweise auf dem kühlen Boden ausruhen. Unsere täglichen Spaziergänge haben wir den aktuellen Wetterbedingungen angepasst, da auch für Hunde Hitze und praller Sonnenschein belastend sind. Anouk, unsere Chow Chow-Hündin, hat wie jedes Jahr eine sommertaugliche Frisur erhalten und ist vorübergehend von ihrer dichten Unterwolle und dem festen Haarkleid befreit. Diese Massnahme ist wichtig, weil Anouk sonst zu dieser Jahreszeit von juckenden Entzündungen heimgesucht wird, welche sich durch gezielte Behandlungen nicht erfolgreich eindämmen lassen. Unser Nukki fühlt sich mit dem neuen Haarschnitt sichtlich wohl und ist dankbar, dass ihre Haut in den warmen Monaten belüftet wird. Auf Grund der vielen Fliegen, welche in der sommerlichen Saison besonders aktiv sind, mussten wir die Fütterungszeiten unserer Büsis anpassen. Fliegen werden durch den Geruch des Fleisches angelockt, essen es oder legen dort ihre Eier ab, damit die Larven nach dem Schlüpfen mit genügend Nahrung versorgt sind. Da Fliegen Keime beziehungsweise Krankheitserreger auf Menschen und Tiere übertragen können, ist es wichtig, das Essen zu schützen und es vorzugsweise am Morgen oder Abend, wenn die Temperaturen niedriger sind, zu verabreichen. Trotz der „Fliegenplage“ lassen wir es uns nicht nehmen, das warme Wetter mit seinen Vorzügen zu geniessen. „Wer sich im Sommer über die Sonne freut, trägt sie im Winter in seinem Herzen“ (Rainer Haak).


Liebe Grüsse vom Tierlignadenhof-Team



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