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Bekämpfung der Vogelgrippe


Wie Sie, liebe Leser und Leserinnen, vielleicht bereits aus den Medien entnommen haben, ist Ende November die Vogelgrippe in einer privaten Tierhaltung in Seuzach im Kanton Zürich aufgetreten. Um das Wachstum der Krankheit und somit den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel zu verhindern, haben das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und das Veterinärwesen schweizweite Schutzmassnahmen ausgesprochen. Als Halterin von Hühnern, Hähnen, Gänsen und Enten sind auch wir dazu verpflichtet, die Verordnungen zur Eindämmung der Vogelgrippe umzusetzen und einzuhalten. Damit unsere Geflügeltiere vor dem Kontakt mit Wildvögeln geschützt sind, müssen sie in den nächsten Wochen oder Monaten in ihren gesicherten Gehegen bleiben und dürfen die Auslaufflächen, welche für andere Vögel zugänglich sind, nicht mehr betreten. Da wir unsere vier Hähne bis anhin in unserem grossen Hasengehege gehalten haben und dort keine Möglichkeit besteht, den Kontakt zu Wildvögeln zu verhindern, haben wir kurzerhand entschlossen, sie in das gesicherte Gehege unserer Zwergkaninchen umzusiedeln. Damit sie sich tagsüber und in der Nacht zurückziehen können, mussten wir die Einrichtung des Geheges umgestalten und mehrere Sitzstangen montieren. Auch für die Kaninchen haben wir geeignete Unterschlupfmöglichkeiten geschaffen, sodass sie sich jederzeit ungestört zur Ruhe legen können. Auch wenn wir die im letzten Jahr grassierende Vogelgrippe heil überstanden haben, lässt uns die aktuelle Situation nicht kalt. Beim Seuzacher Entenweiher, wo die Vogelgrippe bei einem Graureiher und später bei einem Pfau diagnostiziert wurde, hat die Seuche allen im und um den Weiher lebenden Geflügeltiere das Leben gekostet. Neben den 42 Enten und Gänsen, die dem Verein gehörten, wurden auch dort lebende Wildvögel auf Anordnung des Veterinäramtes getötet (vgl. Tagesanzeiger, 2022). Damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, ist es wichtig, dass sich alle Halter und Halterinnen von Geflügeltieren an die Massnahmen des Bundes halten – auch solche, die privat nur über wenige Tiere verfügen und sich vielleicht nicht bewusst sind, dass ein Auftreten der Grippe bei ihrem Bestand auch den Tod von benachbarten Geflügeltieren bedeutet. Obgleich uns das Thema rund um die Vogelgrippe in den letzten Tagen sehr beschäftigt hat, geniessen wir die junge Adventszeit mit all ihren Lichtern, Düften und feinen Süssigkeiten. Auch freuen wir uns darüber, dass schon bald vier unserer jungen Büsis in ein neues Zuhause ziehen dürfen. Die beiden Britisch Kurzhaarkater sowie zwei Kätzinnen, die aus einer Wildpopulation stammen, werden Weihnachten nicht mehr auf dem Tierlignadenhof, sondern in der warmen Wohnung bei zwei lieben Tierfreunden, feiern. Liebe Leser und Leserinnen, möge auch Ihnen die Adventszeit ihr Herz erwärmen und die hektische Welt im Aussen für einen Augenblick vergessen lassen.


Liebe Grüsse vom Tierlignadenhof-Team


Besuche sind nur nach Vereinbarung möglich!

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